Delegation aus Magnitogorsk weilte in Brandenburg an der Havel

Seit dem 27.04.1989 besteht zwischen der russischen Stadt Magnitogorsk und Brandenburg an der Havel eine Städtepartnerschaft. Anlässlich des 23. Jahrestages begrüßte Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann eine offizielle Delegation unter Leitung des Oberbürgermeisters Evgenij Teftelev im Altstädtischen Rathaus. Bei einem Gespräch stellten die Stadtoberhäupter ihre Städte einander vor. Weitere Möglichkeiten zum Kennenlernen der Havelstadt ergaben sich für die Gäste aus der Stadt am Südural bei einem Stadtrundgang sowie einer kurzweiligen Bootsfahrt.
 
Mit Abschluss der Städtepartnerschaft 1989 sollte darauf hingearbeitet werden, dass zwischen den größten Arbeitgebern beider Städte, dem ehemaligen VEB Qualitäts- und Edelstahlkombinat Brandenburg und dem Eisenhüttenkombinat in Magnitogorsk, Beziehungen aufzubauen. An diesem wichtigen Ort der Industriegeschichte, dem heutigen Industriemuseum, ist Oberbürgermeister Teftelev mit dem Beigeordneten Michael Brandt gefahren. Der Oberbürgermeister konnte viel Bekanntes sehen. Magnitogorsk zählt heute noch über 50.000 Mitarbeiter im Stahlwerk und vor kurzem wurde ein Teil der vorhandenen Martin-Siemens-Öfen auf ein elektrisches Verfahren umgestellt.
 
Den Abschluss des Besuches bildete die gemeinsame Kranzniederlegung zum Gedenken an den 67. Jahrestag der Befreiung des Zuchthauses Brandenburg-Görden. Am sowjetischen Ehrenmal in der Steinstraße ging Oberbürgermeister Teftelev in seiner Rede darauf ein, dass sich die Gesellschaft nur gemeinsam der zerstörerischen Kraft des Krieges entgegenstellen kann und alle Anstrengungen vereint werden müssen, um Frieden zu erhalten, der so nötig für die Menschen ist.

Gruppenfoto im Rathaus
Frau Dr. Tiemann und weitere Personen
Russische Gäste auf dem Boot
Gäste in der Stadt
Menschenmenge bei der Veranstaltung
Mann bei der Kranzniederlegung